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Wolfgang Ernhofer ist Jahrgang 1984 und hat Journalismus und Public Relations an der Fachhochschule Gelsenkirchen studiert. Während seines Studiums hat er ein Semester bei unseren Nachbarn in der Schweiz verbracht. In seiner Freizeit spielt er am liebsten Gitarre, reitet auf den Wellen und fotografiert die großen und kleinen Dinge des Lebens.

Wolle ist ein wissbegieriger Mensch und möchte als Journalist die Welt besser kennen lernen. Er bewertet Nachhaltigkeit als eine gute Sache, findet den Begriff jedoch sehr theoretisch: „Alle reden von Nachhaltigkeit und kleben ein Siegel auf ihr Produkt und man weiß gar nicht so richtig, was tatsächlich dahinter steckt.“ Deshalb hat sich Wolle auf eine Reise nach Ghana begeben und sich persönlich über UTZ CERTIFIED und nachhaltigen Kakaoanbau informiert. Von dort aus hat er den Weg der nachhaltig angebauten Kakaobohnen über den Importhafen Amsterdam begleitet und sich außerdem die BALISTO-Produktion im Werk in Viersen angeschaut. So wollte er für sich und alle interessierten BALISTO-Fans herausfinden, was Nachhaltigkeit im Kakaoanbau bedeutet und inwiefern das UTZ CERTIFIED-Siegel hält, was es auf der BALISTO-Verpackung verspricht.

Was Wolle auf seiner Reise erlebt hat, könnt Ihr hier in seinem ausführlichen Reisetagebuch nachlesen!

 


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Ich packe meinen Koffer…

Ich packe meinen Koffer

Ich packe meinen Koffer ...

Naja, eigentlich packe ich meinen Rucksack. Und es gibt einiges mitzunehmen nach Ghana. Außer leichten Kleidungsstücken und der Reiseapotheke muss die ganze Technik mit, damit ich euch auf dem Laufenden halten kann. Digitalkamera, Camcorder und Netbook dürfen genauso wenig fehlen wie der passende Adapter für die Steckdose.

Die Aufregung steigt, morgen geht es los. Mit dem Zug von Gelsenkirchen nach Amsterdam und von dort mit dem Flieger nach Accra.

 
 

Los geht’s

Am Bahnhof

Am Bahnhof

Wilde Tiere, andere Kulturen, Sonnenschein, Hitze und exotisches Essen. An all das denke ich gerade auf dem Weg zum Flughafen. Und natürlich an die Kakaobäume und meine Mission. Wie die Bauern wohl leben, arbeiten und was sie zu erzählen haben? Jetzt freue ich mich darauf, möglichst bald in Ghana anzukommen.

 
 

Reisebegleitung aus Amsterdam

Reisebegleitung aus Amsterdam

Darf ich vorstellen: Elena!

Am Flughafen lerne ich meine Mitreisende Elena Mihaylova Binkhuijsen kennen. Sie ist 27 Jahre alt, arbeitet für UTZ CERTIFIED in Amsterdam, kommt ursprünglich aus Bulgarien und hat in Deutschland studiert. Auf meiner Reise wird mich Elena begleiten. Gleich geht’s in den Flieger und wir treten die ca. 6000 Kilometer lange Reise an. In sechs bis sieben Stunden sind wir in Accra, der Hauptstadt Ghanas.

 
 

Akwaaba im Dampfbad

Drückend feuchte Hitze schlägt mir entgegen, als ich aus dem Flieger steige. Es ist Ende der Regenzeit und hier sind es an die 90 Prozent Luftfeuchtigkeit. „Akwaaba, akwaaba“, tönt es aus der Menschenmenge, die am Flughafen auf die Gelandeten wartet. Akwaaba heißt willkommen und auch wir werden so begrüßt: Vincent Manu von der West African Fair Fruit Company (WAFF) ist unser erster Ansprechpartner. Seine Organisation arbeitet eng mit UTZ CERTIFIED zusammen und unterstützt die Umsetzung des Kakaoprogramms hier in Ghana. Vincent holt Elena und mich vom Flughafen ab, begleitet uns ins Hotel, bespricht mit uns die nächsten Tage und wünscht uns eine gute Nacht. Jetzt bin ich müde, erschöpft und erleichtert, dass mein Zimmer eine Klimaanlage hat. Und allein bin ich auch nicht…

 
 

Der erste Morgen

Accra am Morgen

Accra am Morgen

04:30 Uhr: Der Wecker klingelt und es ist noch tiefste Nacht. Heute geht es schon richtig früh los. Nach dem Duschen und Sachen packen werden wir von Victor, unserem Fahrer von WAFF abgeholt. Gemeinsam fahren wir durchs morgendliche Accra. Hier ist schon richtig viel los. Wegen der hohen Temperaturen erledigen viele Menschen schon im Morgengrauen die anstrengendsten Tätigkeiten. An den Ampeln versuchen Straßenhändler, ihre Waren zu verkaufen: Zeitungen, Süßigkeiten und vieles mehr kann man hier durch das Autofenster erstehen. Hier in Accra wird es wahnsinnig schnell hell, in 20 Minuten vollzieht sich der Wechsel  von stockdunkler Nacht zu hellem Tag. Das muss an der Nähe zum Äquator liegen. Nach einer halben Stunde Fahrt kommen wir beim Büro von WAFF in Accra an, wo wir von Fred Kukubor, dem leitenden Cocoa Projects Officer,  empfangen werden. Zunächst gibt es ein stärkendes ghanaisches Frühstück: Frittiertes Ei, gebackene Bohnen, Würstchen und Weißbrot.

Ghanaisches Frühstück

Fred und Elena stärken sich mit einem ghanaischen Frühstück

 
 

Im WAFF-Büro

Bei West African Fair Fruit

Bei West African Fair Fruit

Fred hat Landwirtschaft studiert und arbeitet schon seit über sechs Jahren für WAFF. Meine Reiseplanung deckt sich gut mit seinem Aufgabengebiet, er ist zuständig für die Kakao-Projekte. West Africa Fair Fruit ist eine Non-Profit-Organisation, die die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Bauern und Arbeiter in Ghana und anderen Ländern in Westafrika unterstützt. Neben Programmen zur Zertifizierung landwirtschaftlicher Erzeugnisse betreut WAFF auch Klimaschutzprojekte und bezieht dabei Kleinbauern, großflächige Landwirte, Verarbeiter, Exporteure, Bauern-Organisationen und Organisationen der Zivilgesellschaft mit ein.

Fred Kukubor, Cocoa Projects Officer bei WAFF

Fred Kukubor, Cocoa Projects Officer bei WAFF

So arbeiten sie beispielsweise auch eng mit UTZ CERTIFIED zusammen und sind dabei das sehende Auge und die helfende Hand vor Ort. Fred zeigt uns das kleine aber sehr schöne Gebäude von WAFF. Meistens sind zehn bis zwölf Mitarbeiter an ihren Schreibtischen. Weitere Mitarbeiter und die Fahrer sind oft im Außendienst bei den Bauern, oder im Auftrag dieser als ihre Interessenvertretung unterwegs.

Fred lädt uns in sein Büro ein, das er sich mit zwei Kollegen teilt. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Zertifizierung und dem Erstellen von Trainingsmaterial für die Kakaobauern. Zusätzlich unterstützt er die Bauern und ihre Gemeinden vor Ort und kümmert sich darum, dass sie die Möglichkeit wahrnehmen, zertifiziert zu werden.

 
 

Von Accra nach Dunkwa

Holprige Sandpiste

Holprige Sandpisten auf dem Weg nach Dunkwa

Der feine Staub dringt durch jede noch so kleine Öffnung in den Jeep ein. Die zahlreichen Schlaglöcher fühlen sich an wie ein nicht enden wollender Ritt auf einem mechanischen Bullen. Wir sind unterwegs nach Dunkwa. Um von Accra in die Kakaoanbaugebiete zu kommen, müssen wir nach Norden, ins Innere des Landes fahren. Ursprünglich war geplant, dass wir mit einem kleinen Flugzeug fliegen. Die Maschinen sind aber alle in der Wartung, weil sie technische Schwierigkeiten haben. Nachdem ich das gehört habe, bin ich ganz froh nicht in einer kleinen Propellermaschine zu sitzen.

Fred und Victor, unser Fahrer, sind die Schlaglöcher gewöhnt. Sie lachen, während Elena und ich vom Sitz abheben und hart wieder aufschlagen. Wir müssen mitlachen, bis der nächste Schlag die Stoßdämpfer des Autos testet. Die 180 Kilometer ziehen sich. Und obwohl Victor sich, wie anscheinend alle Ghanaer, nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung hält, kommt mir die Fahrt endlos vor. Der Slalom zwischen den teilweise 30 Zentimeter tiefen Schlaglöchern, gepaart mit der Straßenbelag-Mischung aus Teer, Sand und Schlamm, setzt mir ordentlich zu. Nach ungefähr fünf Stunden und einem Frühstücksstop mit Ei, Bohnen und Weißbrot kommen wir in Dunkwa an.

 
 

Kleine Landeskunde

Dörfer

In Dörfern und Vororten leben und arbeiten die Menschen in kleinen Hütten.

Ghana gliedert sich in zehn Regionen, ähnlich unserer Bundesländer. Wir sind von der Greater Accra Region in die Central Region gereist. Auf meine Frage wie viele Einwohner Dunkwa hat, antwortet mir Fred, dass man das in ghanaischen Städten nie so genau sagen kann. Er schätzt, dass in Dunkwa momentan so ungefähr 60 000 Menschen leben. Feste Straßen und Gebäude findet man meist nur im Zentrum der Städte, ein Großteil der Einwohner lebt in kleinen Hütten entlang unbefestigter Wege.

 

 
 

Cocoa Abrabopa

 

Büro Cocoa Abrabopa

Bürogebäude von Cocoa Abrabopa mit den gelben Jeeps der Organisation

Unser Ziel in Dunkwa ist das Büro der Cocoa Abrabopa Association, einem der ghanaischen Bauernverbände. „Akwaaba“ begrüßen uns Philip und Ben, zwei der Koordinatoren des Verbandes.  Abrabopa heißt übersetzt so viel wie „besseres Leben“. Genau das wollen die Mitarbeiter von Cocoa Abrabopa für die Kakao-Farmer und ihre Familien erreichen. Nach einem kurzen  Rundgang durch die Büros erklärt mir Ben, was Cocoa Abrabopa genau macht.

Zuerst erzählt er mir mehr über den Kakao-Sektor in Ghana. Geschätzte 800.000 Kakao-Farmer haben in der Saison 2009/2010 628.000 Tonnen Kakaobohnen geerntet. Damit ist Ghana der zweitgrößte Kakaoproduzent weltweit. In Ghana werden über 20 Prozent der Weltproduktion der dunklen Bohnen geerntet. Nur das Nachbarland Elfenbeinküste baut mehr Kakao an.

Bei Cocoa Abrabopa

Charles erklärt mir die Strukturen der Cocoa Abrabopa Association

Danach erklärt mir Philip, dass es für die Farmer sehr wichtig ist, zertifiziert zu werden. Denn dann erhalten sie zusätzlich zu den Einnahmen durch den Verkauf der Bohnen noch eine Prämie. Doch bevor die Farmer, die sich zur Zertifizierung zu Gruppen von acht bis zwölf Bauern zusammenschließen, das Siegel erhalten, muss einiges geschehen. Die Bauern werden von Promotern der Cocoa AbrabopaAssociation detailliert über alle Auflagen und Bedingungen informiert und darin geschult, wie sie diese erfüllen können.  Aktuell arbeiten insgesamt 32 Promoter mit 1846 Gruppen zusammen.

 
 

Das Certification Team

Inspektionsteam

Mitarbeiter des Cocoa Abrabopa Certification Teams

Am Ende eines anstrengenden Tages treffe ich noch Cocoa Abrabopa-Mitarbeiter, die Schulungen der Kakaobauern durchführen. Sie leiten die Farmer an und helfen ihnen dabei, alle Auflagen für die Zertifizierung einzuhalten. Charles von Cocoa Abrabopa beantwortet mir danach noch ein paar Fragen, die mir wichtig waren, dazu aber mehr in einem anderen Beitrag. Jetzt beziehen Victor, Fred, Elena und ich erst mal das Gästehaus von Cocoa Abrabopa und freuen uns auf eine kalte Dusche.

 
 

Im Gästehaus von Cocoa Abrabopa

Cocoa Abrabopa hat ein kleines aber feines Gästehaus direkt neben dem Bürogebäude. Dort werden wir die nächsten Nächte verbringen. Als erstes lade ich mein Gepäck ab und stecke meine Elektrogeräte zum Aufladen ein. Dann geht’s unter die Dusche. Es gibt nur kaltes Wasser, aber das ist mir gerade recht bei Temperaturen über 30° C und der extrem hohen Luftfeuchtigkeit. Raus aus der Dusche, rein in frische Kleidung und schon fühle ich mich wie neu geboren.

Mit Fred im Gästehaus von Cocoa Abrabopa

Kurze Pause mit Fred im Gästehaus

In unserem gemütlichen Wohnzimmer sitzt Fred mit seinem Laptop und surft im Internet. Er hat die Seite eines mir wohlbekannten sozialen Netzwerks geöffnet und sucht nach meinem Profil. Das kann in Ghana schon mal ein Weilchen dauern, denn die Internetverbindung ist meistens instabil. Aber diesmal klappt es und Fred und ich sind kurz darauf auch über das Internet befreundet. Elena, Frederick von Cocoa Abrabopa und ich wollen noch auf ein Getränk in die kleine Bar am Ende der Straße. Ich bin gespannt…

 
 

Ein Bambus-Bar-Besuch

Nach unserem Besuch in der Bambus-Bar gestern Abend musste ich erst mal ins Bett.Aber einen kurzen Bericht will ich Euch nicht vorenthalten.

Bambus-Bar

Mit Elena und Frederick in der Bambus-Bar

Die Bar: Viele Bambusstangen, ein Dach aus Blättern und Holz und eine Freilufttoilette. Direkt unter dem Dach hat die Wand große Öffnungen, damit der Wind durch die Bar ziehen kann. Über uns dreht sich ein Deckenventilator. Sein Brummen mischt sich mit lautem Insekten-Zirpen von draußen und Hip-Hop und Raggae-Klängen aus dem Musikkanal des laufenden Fernsehers. Mitten im Raum steht ein Billardtisch, an dem gerade zwei Männer in ihr Spiel vertieft sind. In der Ecke ist eine kleine Theke, an die wir uns setzen. Es gibt eiskaltes Malta Guinness, ein sehr süßes Malzbier und ghanaisches Club-Bier. Wir haben den Tag ausklingen lassen, uns über den nächsten Tag unterhalten und das bereits Erlebte reflektiert. Frederick hat uns noch ein bisschen mehr über seine Arbeit bei Cocoa Abrabopa erzählt, als Zertifizierungskoordinator im Außendienst ist er viel unterwegs und kennt die Bauern und ihre Familien. Und auch über die Menschen hier habe ich noch Einiges erfahren, zum Beispiel, dass der Barbesitzer unter seiner Theke übernachtet. Seine Bar ist nicht abschließbar – aber er arbeitet daran.

 
 

Fahrt zur Field School

Rote Sandpiste

Über rote Sandpisten zur Kakaoplantage

Wir sind wieder sehr früh am Morgen aufgebrochen. Der Himmel ist wolkenverhangen. In meiner Allgäuer Heimat, würde man es als diesig bezeichnen. Trotzdem waren es schon am Morgen drückende 28 Grad und über 85 Prozent Luftfeuchtigkeit. Wenn ich vorher in Bildern an Afrika gedacht habe, war auf diesen immer die strahlende Sonne am Himmel. Doch momentan, zum Ende der Regenzeit, ist sie eher selten zu sehen.

Unser Ziel ist der kleinen Ort Kojo Mankrong, dort wollen wir uns eine Schulung von Cocoa Abrabopa für Kakaobauern anschauen. Außerdem werde ich dort endlich die ersten Kakaopflanzen und Bohnen sehen. Ich bin schon sehr gespannt und voller Vorfreude auf die Plantage. Nach langer Fahrt über holprige Pisten kommen wir an einer schmalen Abzweigung an, längst haben wir geteerte Straßen hinter uns gelassen. Über eine schmale Piste aus rotem Sand fahren wir immer tiefer in die Wildnis. Neben, hinter und vor uns ist alles grün und sieht undurchdringlich aus. Doch plötzlich teilt sich der Wald zu beiden Seiten und am Wegesrand tauchen die ersten Hütten aus Lehm und Holz auf. Wir sind im Dorf angekommen, steigen aus und werden von Aaron, einem Mitarbeiter von Cocoa Abrabopa, begrüßt.

 
 

„Pruning“ und „Shade Management“

Aaron ist Promoter und Trainer. Er betreut insgesamt 45 Farmer-Gruppen. Jede Gruppe besteht aus 8-12 Farmern, die sich zur Zertifizierung und für die Schulungen zusammengeschlossen haben. Die Bauern hier sind noch nicht UTZ-zertifiziert. Aaron erzählt uns, dass dieses Jahr noch die ersten zehn der Farmer  zertifiziert werden können, wenn die Arbeit weiterhin so gut läuft.

Kakaofrüchte

Wir gehen mit Aaron und den Bauern auf die drei acres große Plantage (ein acre entspricht 4046,9 Quadratmeter; drei acres entsprechen ungefähr der Fläche von eineinhalb großen Fußballfeldern). Der Weg ist nicht weit. Dort angekommen sammeln sich alle im Halbkreis um Aaron. Hier sehe ich zum ersten Mal Kakaobäume. Und bin überrascht: Die Bäume sind nur etwa vier Meter hoch. Sie haben einen dickeren Hauptstamm und verzweigen sich in der Krone zu einer Art Dach. Faszinierend ist, dass sie am ganzen Stamm und an den einzelnen Ästen große, schwere Früchte tragen, in denen die begehrten Samen heranwachsen. Fast erinnern die Kakaobohnen an längliche Kürbisse, je nach Reifegrad haben sie eine grün-gelbe oder rötliche Färbung.

Die Field School verläuft sehr interaktiv. Die Farmer beteiligen sich mit Fragen und Antworten, es wird lebhaft diskutiert. Aaron muss teilweise für mich übersetzen, weil der meiste Teil der Schulung in Ashanti, einer Akan-Sprache, stattfindet. Akan bezeichnet eine Gruppe von Sprachen, die von mehr als 8 Millionen Menschen in Ghana und der Elfenbeinküste gesprochen werden.

Bei der heutigen Schulung dreht sich alles um „pruning“ und „shade-management“. Die Bauern lernen, welche Teile des Kakaobaums abgeschnitten werden müssen, damit der Ertrag gesteigert und die Gesundheit der Pflanze erhalten werden kann. Bei den Kakaopflanzen darf es nur eine Hauptpflanze geben, andere Triebe müssen vom Stamm entfernt werden. Das ist auch notwendig, damit genügend Wind durch die Plantage wehen kann. Denn sonst drohen Pilzerkrankungen, die die gesamte Ernte in Gefahr bringen. Den Wind brauchen die Bäume genauso wie den Schatten. Deswegen erklärt Aaron den Farmern, dass sie in regelmäßigen Abständen Schatten spendende Bäume pflanzen müssen. Kakaobäume brauchen Sonnenschutz und die größeren „shade-plants“, wie sie genannt werden, eignen sich prima als Schirme. Junge Pflanzen gedeihen nicht in direktem Sonnenlicht und der Schatten erhält zudem die Feuchtigkeit des Bodens. Nach ungefähr einer Stunde theoretischer und praktischer Schulung, gehen die Bauern wieder an die Arbeit. Auch wir verabschieden uns und fahren weiter – zur nächsten Field School.

Field School

Field School: Die Kakaofarmer kommen einfach unter den Bäumen ihrer Plantage zusammen

Schulung mit Aaron

Aaron schult über das richtige Schattenmanagement

Baumbeschnitt

Aaron zeigt, wie die Bäume beschnitten werden

 
 

Zertifiziert und nicht zertifiziert im direkten Vergleich

Daniel am Poster

Daniel erklärt Arbeitsschritte im Lauf des Jahres

Wir besuchen noch eine zweite Plantage. Sie liegt in Akyekyere und hier wird bereits UTZ-zertifizierter Kakao angebaut. Promoter und Trainer Daniel Addo Boahene erklärt uns, dass die Farmer seit vier Jahren Mitglieder bei Cocoa Abrabopa sind. Durch ihre Zusammenarbeit sparen sie Geld, Zeit und Arbeitskraft: Wofür sie vorher Wochen gebraucht haben, das schaffen sie nun in Gruppen von 8-10 Bauern in wenigen Tagen! Daniel zeigt uns an einem großen Plakat, was die Farmer zu welcher Jahreszeit tun müssen, um eine gute Ernte in der Haupt- und Nebensaison zu erhalten. Wenn die Bauern das Gelernte umsetzen, können sie ihre Ernte bis um das Vierfache steigern!

Ich bin nachhaltig beeindruckt. Ich hätte nicht gedacht, dass die Farmer so viel größere Erträge erreichen können, wenn sie doch gleichzeitig Geld, Zeit und Arbeit sparen. Daran lässt sich sehen, wie sinnvoll die Auflagen und Schulungen von UTZ CERTIFIED wirklich sind.

Black Pod

Doch auch wenn die Kakaobauern in Akyekyere schon sehr erfolgreich sind, gibt es noch viel dazuzulernen. In Daniels Schulung geht es heute um Arbeitssicherheit,  Einhaltung von Richtlinien zum Umweltschutz und um den korrekten und sparsamen Einsatz von Mitteln gegen Black Pod. Was das ist? Das habe ich mich zunächst auch gefragt. Und dann gelernt: Black Pod ist eine gefährliche Schimmelkrankheit der Kakaopflanze. Die Schoten werden zuerst an einzelnen Stellen braun (wie im Bild) und verfärben sich danach komplett schwarz. Wenn die Bauern nichts dagegen tun, kann ihnen ein sehr großer Teil der Ernte ausfallen. Gerade jetzt, am Ende der Regenzeit, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, sind die empfindlichen Pflanzen besonders gefährdet. Deswegen müssen befallene Früchte sofort abgeschnitten werden.

Black Pod

Die Kakaoschote ist von Black Pod befallen

Die getrennten Schoten werden dann verbrannt oder weit weg von der Plantage vergraben, damit sie nicht die gesunden Früchte anstecken. Mir fällt auf, dass die Farmer hier alle mit professioneller Arbeitskleidung ausgestattet sind, im Gegensatz zu der nicht zertifizierten Farm. Diese Kleidung wird von Cocoa Abrabopa gestellt und kann nach und nach abbezahlt werden.

 
 

Fufu wird nicht gekaut

Entdeckungsreisen machen hungrig. Meine Neugier auf ghanaisches Essen ist natürlich

Fufu mit Talapia

Fufu mit Talapia

fast so groß wie die auf die Menschen und ihre Kultur. Auf einer unserer Fahrten mit Fred und Victor von WAFF stoppen wir an einem kleinen Imbiss-Pavillon. Nach kurzem Studium der Speisekarte frage ich Fred, was ich in Ghana unbedingt probieren muss. Die Antwort kommt schnell. Fufu! Das ghanaische Nationalgericht gibt es überall. Fufu ist ein zäher Brei aus Yam (sieht wie eine  Mischung aus Kartoffel und Rettich aus) und Kochbananen, die überall an der Straße zum Verkauf angeboten werden. Das Fufu wird in einer Schüssel mit roter,  pfeffrig scharfer Suppe aus Tomaten, Zwiebeln und Gewürzen serviert. Dazu gibt es Ziegenfleisch, Fisch, oder Grasscutter (das ist ein possierliches ghanaisches Nagetier). Ich entscheide mich für das Fufu mit Talapia, einem Fisch.

 

Wolle isst Fufu

Ohne Besteck zu essen, ist eine Herausforderung

Fred erklärt mir, was ich zu tun habe. Vor dem Essen bekomme ich eine Schüssel mit Wasser in der ich die rechte Hand waschen muss. Gegessen wird nur mit der rechten Hand, die linke gilt als unrein. Fisch, Fufu und Soße komplett ohne Besteck zu essen stellt für mich eine enorme Herausforderung dar. Aber ich beiße mich durch, schaffe aber nicht die ganze Portion, obwohl das Fufu sehr lecker schmeckt. Fred und Victor lachen mich ein bisschen aus, sie haben längst aufgegessen. Erst nach dem erneuten Händewaschen in der bereit gestellten Schüssel erklären sie mir schmunzelnd, dass ich das Fufu nicht hätte kauen dürfen. Die zähe Masse wird einfach geschluckt. Macht nichts. Ich bin wieder um eine Erfahrung reicher und vor allem satt. Satt und gestärkt für unsere nächste Station: Morgen geht’s zur Schule!

 
 

UTZ CERTIFIED macht Schule in Ghana

Wie sieht das Leben der ghanaischen Kakaobauern und ihrer Familien aus? Jenseits der Kakaoplantagen, meine ich. Was ändert sich im Alltag der Familien durch die Teilnahme am UTZ CERTIFIED-Programm für nachhaltigen Kakaoanbau?

Weil mich das genauso interessiert wie die Arbeit auf den Plantagen, habe ich heute noch einmal das Dorf Kojo Mankrong besucht. Die Dorfschule erkenne ich daran, dass aus allen Öffnungen des Gebäudes neugierige Augenpaare und gelbe Schuluniformen hervor luken. Fenster und Türen gibt es keine. So haben die Kinder einen guten Blick auf den seltenen Besuch. Ich bin mir sehr sicher, dass einige der Kinder noch nie einen Menschen mit so heller Hautfarbe gesehen haben. Sie nennen uns „obroni“. Wir werden freundlich begrüßt, setzen uns vor der Schule in den Schatten einiger Baumkronen und  unterhalten und uns mit den Lehrern. Sie erzählen von dem neuen Schulgebäude, das geplant ist: Mit Türen, Fenstern und mehr Platz für die Schüler. Durch die Mithilfe der Bauernverbände und die verbesserte Wirtschaftlichkeit können solche Bauvorhaben in den Gemeinden realisiert werden.

Nicht weit entfernt stehen die Hütten des 500-Einwohner-Dorfes. Einfache Lehm- und Ziegelhütten mit Dächern aus Stroh, Bananenblättern, oder Wellblech. Hier gibt es keinen Strom, das Wasser fließt  nicht aus der Leitung, sondern nur im Bach. Die Kooperation mit Cocoa Abrabopa und UTZ CERTIFIED  wirkt sich schon kurzfristig auf die Lebensbedingungen der Menschen hier aus, erzählt mir ein groß gewachsener Lehrer im Fußballshirt. Dank der Schulungen können die Farmer erfolgreicher wirtschaften. Das zusätzliche Geld können sie  in die Plantagen reinvestieren und den Ausbau der Infrastruktur in ihren Dörfern unterstützen.

Kojo Mankrong

Alltag in Kojo Mankrong

Ich möchte mich gerne mit den Kindern unterhalten. Ob wir uns verständigen können? Elena hat Schokolade mitgebracht, die sie den Kindern zum Probieren geben will. Wir wissen nicht so recht, ob die Kinder Schokolade kennen, denn obwohl Ghana eines der größten Kakaoanbauländer ist, wird der Rohstoff nicht im Land nur in kleinen Mengen verarbeitet und Schokolade ist hier ein teures Genussmittel. Von unserer kleinen Schokoladenverkostung erzähle ich im nächsten Bericht.

 
 

Schokoladenverkostung mit Tanzeinlage

Es ist still. Ich kann das Zirpen der Grillen und das monotone Gesumme der Insekten hören. Wir befinden uns immer noch auf dem Vorplatz der Dorfschule von Kojo Mankrong. Die Kinder stellen sich nach Anweisung der Lehrer in eine Schlange, ohne viel Gedrängel und Geschrei. Kleine zuerst und dann die Größeren. Sie sind mucksmäuschenstill vor gespannter Erwartung auf die Schokolade, die die hellhäutigen Besucher, die Obroni, ihnen mitgebracht haben. Jedes Kind soll ein kleines Stück abbekommen. Ein kleines Mädchen kostet die Schokolade, sie schaut hochkonzentriert . Ich frage sie, ob ihr die Schokolade schmeckt. Fred übersetzt für mich von Akan in Englisch und zurück. Sie antwortet diplomatisch: Der  Geschmack sei etwas seltsam aber lecker. So etwas habe sie noch nie gegessen.

Schulkinder

Elena und ich lassen uns gern von den Kindern mitreißen

Nach der Schokoladenprobe geben uns die Kinder noch eine kleine Vorstellung. Sie haben ein Lied für uns einstudiert und singen und klatschen. Dass Elena und ich mitklatschen, finden sie lustig und Elena gibt noch eine kleine Tanz-Zugabe. Aber dann müssen wir uns verabschieden und die kleinen Tänzer werden wieder zu fleißigen Schülern. Unsere nächste Station heißt nochmals Akyekyere. Dort wo wir uns bereits UTZ-zertifizierte Kakaoplantagen angeschaut haben, werden wir eine zweite Schule besuchen. Ich bin sehr gespannt zu sehen, ob wir auch hier so große Unterschiede sehen werden.

 
 

Zukunftsträume in Akyekyere

Wir fahren noch einmal nach Akyekyere, wo ich auch schon die zertifizierte Plantage besucht habe. Diesmal geht es zur Schule. Die Unterschiede zur vorigen Schule in Kojo Mankrong stechen mir sofort ins Auge. Das Gebäude sieht neu aus, es gibt Fenster, Türen und im Klassenzimmern eine moderne Tafel. Die älteren Schüler haben sich zur Begrüßung versammelt und drängen sich hinter kleinen Holzpulten, auch hier sind alle neugierig auf die Besucher. Wir stellen uns vor und reden mit den Schülern über die Schule und ihre Zukunftsträume. Die meisten sprechen auch ein bisschen Englisch und wenn es mal hakt übersetzt Ben von Cocoa Abrabopa, der uns begleitet hat. Die Kinder und Jugendlichen werden hier unter anderem in Englisch, Mathematik, Wissenschaften (u.a. Landwirtschaft) und Technik unterrichtet.

Schüler

Ghanaische Krankenschwestern, Geschäftsleute und Fußballprofis von morgen

Auf meine Frage, was sie denn mal werden wollen kommen viele Antworten: Geschäftsmann, Krankenschwester, Fußballspieler und sogar Präsident wollen die Kinder werden. Kakaobauer wollen nur wenige werden. Ich schmunzle ein bisschen und denke mir, dass diese Umfrage unter Kindern deutscher Landwirte wohl nicht anders ausfallen würde. Und fühle mich gleich noch viel weniger fremd.

 
 

Wo die Bohnen Ruhe finden: Das Kakaolagerhaus bei Dunkwa

So sehen die Kakaobohnen direkt nach der Ernte aus, bevor sie fermentiert und getrocknet werden.

Nach den Plantagenbesuchen bin ich schon neugierig darauf, was jetzt mit den Kakaobohnen passiert. Schließlich war der Erntevorgang alles andere als einfach: Als erstes mussten die Kakaoschoten vorsichtig mit Hilfe einer Machete vom Baum getrennt werden. Die geernteten Früchte werden dann aufgeschlagen und die noch weißlichen Bohnen per Hand aus der Schote geholt. Nun folgt die Fermentation: Die Kakaobohnen werden für mehrere Tage auf Bananenblättern ausgelegt. Hierdurch verlieren sie ihre Bitterstoffe und entwickeln ihre typischen Geschmacks- und Aromastoffe. Anschließend werden die fermentierten Bohnen zum Trocknen in der Sonne ausgebreitet. Nach der Trocknung sind die Bohnen übrigens nur noch halb so groß wie vorher. Jetzt werden die Bohnen in die großen braunen Jutesäcke geschaufelt, damit sie die Bauern zum nächsten Kakaolager von Cocoa Abrabopa fahren können.

Das Kakaolagerhaus in Dunkwa.

Hier in der Lagerhalle erlebe ich wieder einmal eine Überraschung: Es herrscht High Tech. Per Fingerabdruck loggen sich die Farmer an einem Computer ein. Die  Kakaobohnen kommen auf eine Waage, die mit dem Computer verbunden ist. So werden die Daten gespeichert und es kann jederzeit

Der Kakao wird in den Jutesäcken meist meterhoch bis an die Decken gestapelt.

nachvollzogen werden, wie viele Bohnen von welchem Bauern kommen. Nach einer kurzen, interessanten Lagerführung fahre ich zurück nach Dunkwa. Dort übernachte ich noch einmal im Gästehaus von Cocoa Abrabopa, bevor ich morgen nach Tema aufbrechen werde. In Tema möchte ich zuerst das Cargill-Werk und danach den Hafen besichtigen. Das Unternehmen Cargill verarbeitet hier Kakaobohnen weiter und verschifft seine Produkte anschließend nach Europa. Wie geht es bei Cargill wohl weiter mit den Bohnen? Wird dort wohl auch schon Schokolade hergestellt?

 

 
 

Wo die Bohnen verarbeitet werden: Ein Fabrikbesuch bei Cargill

Bei meinem Besuch in der Cargill-Fabrik nehme ich alles ganz genau unter die Lupe.

Ich betrete einen klimatisierten Vorraum. Nach allen Sicherheitskontrollen darf ich ins Werk eintreten. Nach langer Fahrt bin ich jetzt in Tema bei Cargill angekommen. Das international tätige Unternehmen aus den USA verarbeitet hier Kakaobohnen zu Kakaobutter und Kakaopulver – wichtige Zutaten für Schokolade. In der Fabrik werde ich freundlich empfangen und bekomme einen Film zur Kakaoweiterverarbeitung in Ghana und zu den Tätigkeiten von Cargill gezeigt. Im Anschluss führen mich zwei Mitarbeiter durch die Produktion. Nach der Anlieferung werden die Kakaobohnen gereinigt und geröstet, damit sich die Aromastoffe voll entfalten. Dann werden sie zerkleinert und die Schale vom wertvollen Kern getrennt. In der Fabrik riecht es überall leicht bitter nach Schokolade. Ich probiere die gerösteten und zerbrochenen Stückchen, die „Kakaonibs“ – sie schmecken schon ein kleines bisschen nach zartbitterer Schokolade. Die Bruchstücke werden schließlich zu Kakaomasse zermahlen. Aus der wird im nächsten Schritt Kakaobutter gewonnen. Die zurückbleibende Trockenmasse wird zur Produktion des Kakaopulvers genutzt.

Nach der spannenden Werksführung verabschiede ich mich. Ich will mir ja noch den Hafen anschauen, wo die Kakaoprodukte auf den Schiffen das Festland Richtung Amsterdam verlassen.

 
 

Wo der Kakao auf die Reise geht: Im Überseehafen Tema

Der riesige Überseehafen in Tema

Bombastisch. Überdimensional. Riesig. Das sind die ersten Wörter, die mir beim Anblick des Hafens in Tema einfallen. Ich bin überwältigt von den Ausmaßen dieses Hafens. Überall sehe ich hohe Containerpyramiden. In die meisten Container würden spielend leicht zwei bis drei Wohnmobile passen. Tema liegt ungefähr 30 Kilometer östlich von Accra. Die Industriestadt hat etwa 300.000 Einwohner, von denen die meisten in den Fabriken, Raffinerien und im Hafen arbeiten. Hier im größten Hafen Ghanas gehen unter anderem Kakaobohnen, Kakaopulver, Kakaobutter und Kakaomasse auf die Reise nach Europa. Ein freundlicher Hafenmitarbeiter führt uns über das Gelände, das wir allein und ohne Genehmigung gar nicht betreten dürften. Er erzählt mir, dass es bis zu drei Tage dauert, ein großes Frachtschiff zu be- oder entladen. Die Container werden mit gigantischen Kränen auf das Schiff gehoben und stapeln sich in mehreren Etagen. Während wir uns unterhalten wird ein Schiff entladen. Die Lautstärke, die hier überall herrscht, lässt ein Gespräch kaum zu.

Ein Hafenmitarbeiter führt uns herum und erklärt mir, wie genau ein Schiff be- und entladen wird.

Victor, Fred, Elena und ich fahren mit dem Auto an Lagerhallen vorbei, in denen palettenweise Lebensmittel zwischengelagert sind. Vor den Hallen stehen Gebrauchtwagen aus Europa, ein roter Opel hat einen Sylt-Aufkleber auf dem Heck. Ein Hubschrauber fliegt über den Hafen hinweg. Der Pilot koordiniert mit der Zentrale die Ein- und Ausfahrt der Schiffe. Draußen warten die nächsten Ozeanriesen auf die Erlaubnis, in den Hafen einzulaufen. Genauso wie die unendlich scheinende Schlange von LKW, die nur durch die große Röntgenschleuse in den Hafen fahren können. Bei jedem einzelnen wird die Ladung überprüft.

Wir verlassen das Hafengelände und lassen die Industriestadt, ihre Schiffe und den Lärm hinter uns. Die Kakaoprodukte gehen auf die Reise und auch ich werde Ghana bald verlassen. Dann heißt es: Amsterdam ich komme.

 
 

Munteres Markttreiben … und immer wieder Feilschen

„Hey brother come over. Looking is for free“ tönt es überall und viele Hände wollen mich zu ihren Ständen lotsen. Überall ist dichtes Gedrängel und geschäftiges Treiben. Aus allen Ecken dringt Geschrei und Getuschel an meine Ohren. Bevor ich in den Flieger Richtung Amsterdam steige und Ghana verlasse, schaue ich mir noch den cultural market in Accra an. Der Markt ist eine riesige Halle mit ganz vielen kleinen Ständen. Draußen gibt es noch etliche Holzhütten und Baracken, in denen Künstler ihre Ware verkaufen. Angeboten wird hier fast alles: von Kleidung und Schmuck, über Holzschnitzereien bis hin zu Gemälden. Fred hat mich schon gewarnt, dass die Händler viel zu teure Preise angeben und man ordentlich feilschen muss, um einen guten Preis zu ergattern. Das probiere ich doch gleich mal gleich aus: Ein Fußballshirt hat es mir angetan. Der Händler möchte 60 Cedis dafür haben, nach harten Verhandlungen zahle ich am Ende nur noch 10! Das Feilschen hat sich also wirklich gelohnt.

Markt

Bunte Auswahl an den Marktständen am Straßenrand

Nach einer anstrengenden, aber lustigen Stunde verlasse ich den Markt mit zwei Shirts, einer Holzmaske, einer Pfeife, einem Schal und etwas Schmuck. Jetzt muss ich aber auch los zum Flughafen. Amsterdam ich komme.

 
 

Auf Wiedersehen Ghana…schön war’s

Elena mit Malta

Auf ein letztes erfrischendes Malta am Flughafen in Accra

Am Flughafen in Accra angekommen, kaufen Elena und ich uns noch ein letztes Mal unser ghanaisches Lieblingsgetränk. Das Malta ist ein alkoholfreies und ziemlich süßes Malzbier – eine herrliche Erfrischung bei diesen Temperaturen. Außerdem können wir so unsere  letzten Cedis ausgeben, die man in Europa nicht mehr zurück tauschen kann.

Zum Glück sind die Sicherheitskontrollen bei der Ausreise nicht ganz so streng wie bei der Einreise. Durch die ersten Kontrollen sind wir schon durch und jetzt warten wir gerade bis unser Flug in eineinhalb Stunden startet. Eigentlich will ich noch gar nicht weg. Ich habe so viele positive Erfahrungen sammeln können, so viele nette Menschen kennengelernt und so viel Neues über Kakaoanbau und die UTZ-Zertifizierung gelernt. Aber in Amsterdam warten bestimmt neue, spannende Dinge auf mich, wie z.B. das Headquarter von UTZ CERTIFIED, darauf freue ich mich auch. Ich bin wirklich gespannt, was mich dort noch erwartet.

Tschüß Ghana

Auf Wiedersehen, Ghana!

 
 

Landung mit Verspätung

Nach sieben Stunden Flug über Nacht sind Elena und ich endlich in Amsterdam gelandet. Der Flug hatte in Accra ordentlich Verspätung. Für mich geht’s jetzt erst einmal ins Hotel, um mich auszuruhen und ein paar Stunden zu schlafen. Morgen besuche ich das UTZ-CERTIFIED- Headquarter. Dort werde ich mich mit den Zuständigen für die Kakaozertifizierung unterhalten. Mal sehen, was ich von ihnen Interessantes erfahre.

Wolle und Elena

Ein letzter Schnappschuss aus Ghana

Sonne über den Wolken

Sonne über den Wolken, kurz vor der Landung in Amsterdam

 
 

UTZ-Shopping in Amsterdam

Die Sonne geht gerade erst auf über Amsterdam. Trotzdem bin ich nach reichlich Schlaf gut erholt und bereit für neue Erlebnisse. Heute treffe ich mich mit Elena zu einer kleinen Einkaufstour durch Amsterdam. Bevor ich das UTZ CERTIFIED Headquarter besuche, will ich mir nämlich erst einmal ansehen, wie viele UTZ-zertifizierte Produkte es in holländischen Supermärkten bereits gibt. Wir schlendern zu „Albert Heijn“, einem großen Supermarkt in der Stadt. Dort angekommen laufe ich durch die Regalreihen und staune nicht schlecht: In manchen Abteilungen ist jedes zweite Produkt UTZ-zertifiziert! Im Schokoladenregal entdecke ich Balisto-Riegel mit dem UTZ-Zertifikat. Elena und ich sammeln alle UTZ-zertifizierten Produkte in einen Einkaufskorb, der sich sehr schnell füllt. In Deutschland ist das UTZ-Siegel noch weitgehend unbekannt, doch hier in den Niederlanden ist es bereits deutlich etablierter. Das liegt sicher auch daran, dass die gemeinnützige Organisation UTZ CERTIFIED hier in Amsterdam zu Hause ist. Ich bin schon sehr gespannt, die Mitarbeiter kennenzulernen und alles über ihre Arbeit und die Zertifizierungsprogramme der Organisation zu erfahren.

UTZ Shopping

In den Niederlanden sieht man das UTZ-Siegel schon auf vielen Produkten

UTZ Balisto

Natürlich auch auf BALISTO!

 
 

In der Zertifizierungszentrale

UTZ Headquarter

Das Headquarter von UTZ CERTIFIED

Ganz unscheinbar sieht das hohe Bürogebäude aus. Am Eingang sehe ich viele verschiedene Firmenschilder. Auf einem davon erkenne ich das geschwungene rote Logo von UTZ CERTIFIED. Endlich bin ich in der Zentrale der Organisation, die den Kakao für die Balisto-Riegel zertifiziert. Elena stellt mich ihren Kollegen vor. Die Mitarbeiter kommen aus aller Welt, die Büro-Sprache ist Englisch. Kein Wunder bei einer international tätigen Organisation. Im hellen Großraumbüro mischt sich das Englisch mit den verschiedenen Akzenten zu einem bunten Wirrwarr.

Zertifizierungszentrale

Hinter dieser Tür sitzen die Mitarbeiter der Zertifizierungszentrale

Als erstes lerne ich Albertine de Lange kennen. Sie ist als Field Coordinator für die Zertifizierung des Kakaos in Afrika zuständig. Sie erzählt mir mit funkelnden Augen über die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort in Afrika. Albertine hat selbst eine Zeit in Accra gelebt und kennt die Menschen, die Organisationen und die Strukturen in Ghana. Genauso wie mein zweiter Gesprächspartner Daan de Vries, Leiter des Kakaozertifizierungsprogramms,  sorgt sie dafür, dass der Zertifizierungsprozess reibungslos und effizient abläuft. Die beiden erklären mir, dass es nur mit Hilfe nachhaltiger Anbaumethoden möglich sein wird, in Zukunft genügend Kakao für die weltweite Nachfrage zu haben und die Bauern gerecht zu bezahlen. Albertine und Daan halten engen Kontakt zu den Partnerorganisationen in Ghana und arbeiten daran, dass die Anforderungen von UTZ CERTIFIED in Ghana verständlich vermittelt und auch eingehalten werden.

 

 
 

I am sterdam und Bitterballen

Amsterdam ist eine wunderschöne Stadt, insbesondere die Grachten, kleine Kanäle, die sich durch die ganze Stadt ziehen, haben es mir angetan. Elena und ich haben gestern zunächst den legendären „I am sterdam“-Schriftzug besucht und dort eine kleine Fotoaktion gestartet. Anschließend sind wir durch den Vondelpark gelaufen, die “grüne Lunge” der Stadt. Bei der Bestellung des anschließenden Abendessens musste ich mir etwas von Elena helfen lassen. Ich bin schließlich ihrer Empfehlung gefolgt und habe Bitterballen, kleine Fleischkroketten, bestellt – schon weil es so lustig klingt.

Die nächste Station auf meinem Programm ist das Kakao-Depot von Sitos im Hafen von Amsterdam. Ich habe gehört, es sei das größte Kakaolager Europas und ich bin sehr gespannt.

Grachten

Malerische Grachten in Amsterdam

Elena im "M"

Elena im "M"

Wolle im "D"

Wolle im "D"

 
 

Auf dem Kakaoberg bei Sitos

Nachdem ich das UTZ CERTIFIED Headquarter besucht habe, möchte ich als Nächstes wissen, wie es nun mit den Kakaobohnen weitergeht. Deshalb fahre ich mit Elena und ihren Kollegen Simone Mattar, Ruben Bergsma und Desiree Divossen zu Sitos. Das ist eine Firma, die sich auf Lagerung und Vertrieb von Kakaobohnen spezialisiert hat. Sie haben auch einen Sitz in Tema in Ghana, wo die Bohnen mit dem Schiff auf die Reise geschickt wurden. Und wir fahren dorthin, wo sie wieder entladen werden, nämlich im Hafen von Amsterdam.

Michiel de Graaf

Auch Michiel de Graaf, Assistant Manager bei Sitos und unser Guide, mag Balisto.

Bei Sitos werden wir schon von Michiel de Graaf, Assistant Manager bei Sitos, in einem großen hellen Besprechungszimmer erwartet. Er erzählt uns, dass Sitos 2002 gegründet wurde und größtenteils im Bereich Logistik arbeitet. Das Unternehmen kümmert sich aber auch um Qualitätskontrollen, Reinigung der Kakaobohnenlieferung und ihre Abfüllung. Bei der anschließenden Führung über das Gelände bin ich beeindruckt: Eine Lagerhalle reiht sich an die Nächste, in allen lagern palettenweise Kakaobohnen in Jutesäcken.

Qualitätskontrolle

Qualitätskontrolle: Jede Charge wird überprüft und eingestuft.

Soweit ich weiß, essen allein die Deutschen pro Kopf durchschnittlich etwa 11 Kilo Schokolade pro Jahr – da wundert es nicht, dass so viele Kakaobohnen benötigt werden. Die großen Hallentore sind beschriftet mit den Orten, an denen Kakao angebaut wird. Die große Maschine zur Entfernung von Steinen und anderen unerwünschten Gegenstände aus den Bohnen sieht ein bisschen wie die Fördertürme eines Bergwerks aus.

In einer der  Hallen ist ein riesiger Berg aus Kakaobohnen angehäuft. Michiel erlaubt mir, den Kakaobohnen-Berg zu besteigen, was gar nicht so einfach ist, weil man immer in den Bohnen einsinkt. Ruben stellt sich da etwas geschickter an und ist bald unter dem Hallendach angekommen.

Kakaobohnenberg

Gipfelstürmer auf dem Kakaobohnenberg.

Nach der Führung und am Ende des Tages verabschiede ich mich herzlich von allen. Morgen verlasse ich Amsterdam und fahre weiter zu Balisto nach Viersen. Dort will ich mir unbedingt noch anschauen, wie die Kakaobohnen schließlich in Form von Schokolade an einen ihrer zahlreichen Bestimmungsorte gelangen, bzw. wie Balisto gemacht wird.

 
 

Weiterreise zum Schokoriegel

Relativ früh verlasse ich Amsterdam mit dem Zug Richtung Deutschland. Ich bin schon ganz gespannt auf das Werk von Mars Chocolate in Viersen. Außerdem freue ich mich darauf, das Balisto-Team bei Mars kennenzulernen und ihnen ausführlich von meinen bisherigen Reisestationen zu berichten.

Noch ungefähr zwei Stunden Zugfahrt, dann bin ich am Ziel der Kakaobohnen, dort wo die leckeren Schokoladenriegel entstehen. Ich schließe die Augen, döse ein bisschen und träume von Schokolade…

Gereinigte Bohnen

Zwei Hände voll Kakaobohnen.

 
 

Hier entsteht BALISTO: Werkbesuch in Viersen, Teil I

Endlich ist es so weit. Ich habe den Weg der Kakaobohnen vom ghanaischen Bauern bis nach Amsterdam in den Hafen verfolgt. Von Amsterdam wandern sie nun weiter zum Schokoladenwerk von Mars in Veghel.

Schokilieferung

Die Schokolade wird im Tanklastzug angeliefert.

Dort werden die Kakaobohnen veredelt, verflüssigt, in große Tanklaster gefüllt und auf kürzestem Weg nach Viersen an den Niederrhein geliefert, wo die leckeren BALISTO-Riegel produziert werden. Das Werk von Mars Chocolate ist weithin an den großen, BALISTO-bunten Werbebannern über dem Eingang zu erkennen. Je näher man kommt, desto intensiver riecht es zudem nach leckerem Backwerk. Ich werde herzlich von Antonia Tauscher und Kirsten Brückner begrüßt, beide arbeiten im Marketing und betreuen unter anderem die Marke BALISTO. Auch den Fabrikdirektor Kai Könecke darf ich kennenlernen. In einer Einführungspräsentation lerne ich die Arbeit von Mars Chocolate und die Geschichte des BALISTO-Riegels näher kennen. Die alten TV-Werbespots aus den 80er und 90er Jahren sind großartig und bringen uns zum Lachen. Über die Anfänge der Kooperation mit UTZ CERTIFIED kommen wir schließlich zu meiner Ghana-Reise und ich berichte noch einmal ausführlich von meinen Erlebnissen und Eindrücken aus Afrika und Amsterdam. Frau Tauscher und Frau Brückner haben viele Fragen, und irgendwann taucht Pierre Ingels auf, um uns für einen Rundgang durch die Produktion abzuholen. Doch bevor es richtig spannend wird, werden wir mit weißen Kitteln, Haarnetzen, und Helmen ausgestattet. Als wir durch die Reinigungsschleuse gehen, in der Hände und Schuhe desinfiziert werden, riecht es bereits so verlockend nach frischem Keksteig und Schokolade, dass ich am liebsten gleich losstürmen würde. Und dann geht es endlich durch die letzte Schiebetür…  Morgen mehr!

Werk in Viersen

Der Eingang zum Werk in Viersen mit BALISTO-bunten Bannern.

 
 

Wo der BALISTO-Riegel gemacht wird: Werkbesuch in Viersen, Teil II

Wir stehen in einer großen Produktionshalle. Lange Fließbänder und unterschiedlichste Maschinen entlang der Produktionskette sorgen für einen ordentlichen Geräuschpegel, gegen den Pierre während der Führung laut anreden muss. Er erklärt uns, dass BALISTO im Prinzip genauso hergestellt wird, wie Weihnachtsplätzchen zu Hause – nur in viel größerem Maßstab und Umfang. Zuerst wird der Teig gemischt und in langen dünnen Streifen aufs Fließband gebracht.

Wolle am Band

Die Teigbahnen rollen duftend vorbei.

Er wird geschnitten und in einem riesigen Ofen gebacken. An dieser Stelle dürfen wir das erste Mal probieren. Warmen, frisch gebackenen Keks, auch pur super lecker. Dann kommt – je nach Sorte, die gerade produziert wird – die Füllung aus Joghurtcreme und Fruchtstückchen auf den Keks. Jetzt schmeckt der Riegel schon ein bisschen wie BALISTO. Aber das Wichtigste fehlt natürlich noch: die Schokolade. Wie in einem großen Wasserfall „regnen“ die glänzend braunen Tropfen auf die Riegel. Anschließend werden sie langsam,  stufenweise gekühlt, damit die Schokolade fest wird, aber nicht ihren Glanz verliert. Nach der finalen Qualitätskontrolle darf ich den fertigen Riegel noch einmal kosten und bin begeistert: Frisches BALISTO direkt vom Band – herrlich!

Verpackung

BALISTO-Riegel fertig verpackt und fertig für den Karton.

Während ich noch genieße, werden die BALISTO-Riegel schon feinsäuberlich in ihre bunte Folie verpackt und von einem Mitarbeiter in Kartons gestapelt. Neugierig folge ich dem Band und lande in einer zweiten Halle, in der große computergesteuerte Roboterarme die einzelnen Kartons greifen und auf Paletten sortieren. Von hier aus werden die BALISTO-Riegel auf LKWs verladen und ausgeliefert.

Roboter

Riesenroboter sortieren die BALISTO-Kartons auf Paletten.

Ich bin wirklich beeindruckt, wie transparent so ein BALISTO produziert wird. Mir ist klar geworden, welche Bedeutung nachhaltiger Kakaoanbau hier für die Produktion hat. Denn ohne Kakaobohnen keine Schokolade und ohne Schokolade  – aber daran will ich gar nicht denken.

Ich verabschiede mich herzlich vom BALISTO Team und trete, um viele Eindrücke reicher, den letzten Reiseabschnitt an. Jetzt geht’s nach Hause nach Gelsenkirchen. Aber von dort melde ich mich auf jeden Fall noch einmal!

 
 

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Ende der Reise

Hier endet meine Reise.

Hier endet meine Reise. Dort wo sie angefangen hat, in Gelsenkirchen. Von Ghana habe ich den Weg der Kakaobohne über Amsterdam bis ins BALISTO-Werk in Viersen verfolgt. Auf meiner Reise habe ich Kakaobauern auf ihren Plantagen besucht und mich mit Ihnen über die Vorteile des UTZ-Zertifizierungsprogramms unterhalten. In dieser Zeit habe ich viele gastfreundliche, sympathische und liebenswerte Menschen getroffen. Ebenso in Amsterdam, wo ich bei UTZ CERTIFIED noch einmal mehr über die Zertifizierung gelernt habe, bevor ich mir in Viersen anschauen durfte, wie ein BALISTO-Riegel entsteht. Nach all diesen Erfahrungen denke ich, dass die Zertifizierung von BALISTO und der nachhaltige Anbau von Kakao ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist: Das Programm hilft den Bauern, höhere Ernteerträge zu erzielen und dadurch einen besseren Lebensstandard für sich und ihre Familien zu erreichen. Auch Mars Chocolate und wir alle profitieren von der Zertifizierung und dem nachhaltigen Kakaoanbau. Denn ohne diesen könnte der weltweite Schokoladenkonsum bald nicht mehr gedeckt werden und dann würden Kakao und Schokolade zu teuren Luxusgütern. Ich hoffe, dass in Ghana noch viel mehr Bauern in das Zertifizierungsprogramm aufgenommen werden und davon profitieren können und dass weltweit noch viel mehr Unternehmen diese Programme unterstützen werden.

 
 

Herzliches Dankeschön

Für all die Erlebnisse während meiner Reise möchte ich mich abschließend noch bei ein paar Menschen bedanken: Elena für die wunderbare Gesellschaft und ihre tatkräftige Unterstützung während der Reise. Fred, Vincent und Victor von WAFF für die Begleitung, den Fahrservice, die Einführung in die ghanaische Kultur und das Fufu. Ben, Phil, Frederick, Charles und all den anderen Mitarbeitern von Cocoa Abrabopa, die täglich mit den Bauern auf den Feldern arbeiten und diese während der Zertifizierung an die Hand nehmen. Dem Team von UTZ CERTIFIED für die geduldige Beantwortung meiner Fragen. Und dem BALISTO-Team in Viersen, das diese Reise zu einem nachhaltigen Erlebnis für mich gemacht hat. Herzlichen Dank!

Kakaosäcke_klein

Danke!